{"id":9789,"date":"2023-05-09T10:24:22","date_gmt":"2023-05-09T08:24:22","guid":{"rendered":"https:\/\/sankt-matthias.de\/?p=9789"},"modified":"2023-05-09T10:24:22","modified_gmt":"2023-05-09T08:24:22","slug":"unseren-glauben-leben-die-frankophonie-beleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.sankt-matthias.de\/?p=9789","title":{"rendered":"Unseren Glauben leben &#8211; die Frankophonie beleben"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>am Beispiel der Di\u00f6zese Gaoua (Burkina Faso)<\/strong><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;9796&#8243; img_size=&#8220;550&#215;250&#8243; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]10 Franz\u00f6sisch-Sch\u00fclerinnen und -Sch\u00fcler von St. Matthias nahmen Ende April an einem besonderen Sch\u00fclerseminar teil: Der ehemalige Frankreich-Beauftragte des Kath. Schulwerks in Bayern, Herbert Jank, hatte die Sch\u00fcler der benediktinischen Gymnasien in Bayern zum Sch\u00fclerseminar zum Thema Entwicklungsarbeit aus christlicher Perspektive ins Kloster Sch\u00e4ftlarn eingeladen. Gekommen waren insgesamt 73 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus M\u00fcnsterschwarzach, Niederaltaich, Waldram und dem Gymnasium Sch\u00e4ftlarn.<br \/>\nAls G\u00e4ste und Referenten konnte Herr Jank u.a. begr\u00fc\u00dfen:\u00a0 Modeste Kambou, Bischof der Di\u00f6zese Gaoua, Abb\u00e9 Felix W. Ou\u00e9draogo, einen burkinesischen Priester, Domkapitular Wolfgang Huber, Pr\u00e4sident von misso M\u00fcnchen, Alexandra Roth von missio M\u00fcnchen, Hartmut Bannert, Vorstandsvorsitzender und Gr\u00fcnder des Vereins &#8222;The Life to Share&#8220; und der &#8222;The Life to Share-Stiftung&#8220;, Dr. Christian Mazenik vom Bistum Augsburg und Abtprimas em. Dr. Notker Wolf aus St. Ottilien.<\/p>\n<p>In sieben, teils franz\u00f6sischsprachigen Ateliers wurden verschiedene Aspekte moderner Entwicklungszusammenarbeit diskutiert und die Ergebnisse anschlie\u00dfend von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern dem Plenum vorgestellt: So konnten sie lernen, dass eine gedeihliche Hilfe voraussetzt, sich mit der Geschichte, der Kultur und den Traditionen des jeweiligen Landes auseinanderzusetzen, sie ernstzunehmen und zu respektieren.<br \/>\nEin wesentlicher Aspekt, der ber\u00fccksichtigt werden muss, ist ebenfalls die Zusammensetzung der Gesellschaft, deren Durchschnittsalter im Gegensatz zur deutschen sehr jung ist. Sie liegt z.B. in Burkina Faso bei 17 Jahren. Die Jugendlichen in Burkina Faso wollen, wie Abb\u00e9 Felix versicherte, an der Zukunft ihres Landes mitarbeiten, Korruption und Gewalt stehen dem aber oftmals im Wege. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erfuhren au\u00dferdem Einzelheiten \u00fcber die best\u00e4ndige und m\u00fchsame Arbeit der Hilfsorganisation &#8222;missio&#8220;, die in Zusammenarbeit mit den afrikanischen Partnern vor Ort Projekte f\u00f6rdert, die das Leben der Menschen schrittweise verbessern. Auch die Arbeit des Vereins &#8222;Life to share&#8220; aus Seeshaupt wurde vorgestellt, der humanit\u00e4re Projekte speziell f\u00fcr Kinder und Jugendliche in Indien, Afrika und Lateinamerika organisiert.<br \/>\nEin wichtiges Thema war die Wertsch\u00f6pfungskette eines Handys, das wir viel zu oft einfach wegwerfen, um es gegen ein neues einzutauschen, ohne zu bedenken, unter welchen Bedingungen in Afrika, auch in Burkina Faso, die zur Herstellung n\u00f6tigen Edelmetalle, z.B. Gold, und die seltenen Erden abgebaut werden. Da sind Kinderarbeit in unsicheren &#8222;Stollen&#8220; und Gewalt an der Tagesordnung. Daher hat &#8222;missio&#8220; schon vor Jahren eine Handysammelaktion in Deutschland ins Leben gerufen.<br \/>\nUnd bei all diesen Herausforderungen trat immer wieder die hilfreiche Rolle der Kirche vor Ort zutage. Sie bietet den Bed\u00fcrftigen unvoreingenommen ihre Hilfe an. Bischof Modeste Kambou berichtete in einigen Beispielen dar\u00fcber. Wesentliche Voraussetzung f\u00fcr das f\u00f6rderliche Miteinander in Burkina Faso, wo Moslems und Anh\u00e4nger von Naturreligionen die Mehrheit der Gesellschaft bilden,\u00a0 sei nach seiner Erfahrung der interreligi\u00f6se Dialog. So feiern die Christen und Moslems in seiner Di\u00f6zese gemeinsam das Fastenbrechen am Ende des Ramadan.<br \/>\nAm Ende waren alle Teilnehmer beeindruckt von den vielf\u00e4ltigen und ernsthaften Bem\u00fchungen so vieler um den aufstrebenden Kontinent Afrika. Klar wurde auch, dass moderne Entwicklungsarbeit nur im Respekt vor den Bed\u00fcrfnissen und Interessen der Menschen vor Ort geschehen kann. Hilfe aus einer Haltung der \u00dcberlegenheit heraus w\u00fcrde den Menschen nicht gerecht werden und neue Vorurteile gegen die ehemaligen Kolonisatoren sch\u00fcren.<\/p>\n<p>Thomas Erhard[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_empty_space height=&#8220;300px&#8220;][vc_single_image image=&#8220;9795&#8243; img_size=&#8220;300&#215;200&#8243; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; onclick=&#8220;link_image&#8220;][vc_single_image image=&#8220;9794&#8243; img_size=&#8220;300&#215;200&#8243; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220; onclick=&#8220;link_image&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] am Beispiel der Di\u00f6zese Gaoua (Burkina Faso) [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;9796&#8243; img_size=&#8220;550&#215;250&#8243; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]10 Franz\u00f6sisch-Sch\u00fclerinnen und -Sch\u00fcler von St. Matthias nahmen Ende April an einem besonderen Sch\u00fclerseminar teil: Der ehemalige Frankreich-Beauftragte des Kath. 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